Gott, wir verstehen die Wege nicht,
die wir geführt werden.
Wir sind betrübt und traurig,
und können uns unserer Tränen nicht wehren.

Wir müssen annehmen,
was uns unannehmbar ist.
Wir müssen abgeben,
was wir festhalten wollen.
Wir müssen Unabänderliches hinnehmen.

Gott der Liebe,
laß uns Hilfe finden,
Menschen, die uns auf unserem Weg begleiten;
laß uns wieder ein Ziel finden,
dem entgegen wir unsere Schritte lenken können.
Laß uns wieder zu uns selbst und zu dir finden,
wenn wir dich verloren haben. 

 

Ihr, die ihr mich geliebt habt,

seht nicht auf das Leben das beendet ist,

sondern auf das,

welches ich beginne.

(Augustinus)

Sonnendurchfluteter Tag , blauer, offener Himmel
meine Sehnsucht zieht mit dem Wind
Erinnerungen werden lebendig
ich sehe dich lachen
höre deine Stimme
fühle deine Hand
erspüre deinen Blick
meine Sehnsucht nach dir
zieht mit dem Wind
die Wunde des Abschieds vernarbt
auf deinem Grab liegt eine Rose von mir

Es ist gut
in der Ewigkeit
sehen wir uns wieder
für immer

Das Schwerste, was das Leben uns abverlangen kann,

ist der Abschied von einem geliebten Menschen, der uns für immer verlassen hat.

Da steht auch unser Herz für einen Augenblick still, ungläubig, fassungslos.

Es ist als hätten alle Uhren aufgehört zu schlagen,

als wäre plötzliche eine Tür ins Schloß gefallen, hart -  unwiederruflich.

Wir sind allein.


Allein zu sein!

Drei Worte - leicht zu sagen, 

und doch so schwer,

so endlos schwer zu tragen.

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig
und die, die es sind sterben nie.
Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand den man wirklich liebt, ist jemals tot.

Ernest Hemingway

Sie ist nun frei
und unsere Tränen
wünschen ihr Glück.

Joh. Wolfgang v. Goethe

Was ein Mensch an Gutem
in die Welt hinausgibt,
geht nicht verloren.

Albert Schweitzer

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Joh. Wolfgang v. Goethe 

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen. 

 

Schritt für Schritt hinterlässt du Spuren - du bist einmalig auf deinem Weg

Dein Leben zu Leben

Dein Leben zu lieben

Dein Leben zurückzugeben

 

Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.

Joh. Wolfgang v. Goethe

"Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon".



Du fehlst uns so ...
Wo früher dein Lachen war,
ist jetzt nur noch Stille.
Wo früher dein Platz war,
ist jetzt nur noch Leere.
Unfassbar ist die Erkenntnis :
es wird sich nie mehr ändern...
Wir werden dich vermissen,
ein Leben lang.
 


 

Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben!
Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer.
Der Glaube ist das tröstende durch Wolken strahlende Licht.

 

Der Fluss des Lebens mündet in das Meer der Ewigkeit.
Die Erinnerung ist unsere Brücke zwischen dem Leben und dem Tod.
Sie erzählt von Liebe, von Nähe und all dem Glück,

das wir durch einen geliebten Menschen erfahren durften.
Und diese Erinnerung geht nicht, ohne das Versprechen wiederzukehren, wenn unser Herz sie ruft.
So ist die letzte Woge die das Leben erfasst nicht der To
d,

sondern die Liebe aus der die Erinnerung erwächst.  

 

Jeder folgt in seinem Leben einer Straße.
Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.
Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg.
Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.
Auch wenn sie für immer gehen,
in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.

 

Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt 

wir in einem Lichte stehen 

von dem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist. 

(Arthur Schopehauer)

 

Als der Regenbogen verblasste,

kam der Albatros und trug ihn mit sanften Schwingen

weit über die sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er ihn an den Rand des Lichts.

Er trat hinein und fühlte sich geborgen.

 

Es wird aussehen, als wäre ich tot,

und das wird nicht wahr sein... 

Und wenn du dich getröstet hast, 

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. 

Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. 

Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, 

gerade so zum Vergnügen...

Und Deine Freunde werden sehr erstaunt sein,

wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst 

und lachst.

 

(Antoine de Saint-Exupéry)

 Die Lichter der Kerzen flackern auf den Gräbern. 

Es ist fast so als ob sie tanzen, 

die Lichter. 

Fast so, als würden sie sagen:

„Seid nicht traurig, 

der Tod ist nicht das Ende, 

sondern der Beginn der ewigen Seligkeit!“

 

(M.St.)

 

Der Tod ist groß.

Wir sind die Seinen – lachenden Mund`s . 

Wenn wir uns mitten im Leben meinen,

wagt er zu weinen – mitten in uns.

 

(Rainer Maria R)

 

Im Schein der Kerze such ich Trost. 

Im Licht meines Herzens 

lebt die Erinnerung an dich ganz hell, 

für immer und ewig.

 ( M. St. )

 

"Der Tod bedeutet gar nichts ..." 

Der Tod bedeutet gar nichts. 

Ich bin nur unbemerkt in den anderen Raum gegangen. 

Ich bin ich und du bist du.

Was immer wir füreinander waren

das sind wir immer noch. 

Nennt mich bei meinem vertrauten Namen,

sprecht mit mir so locker 

wie ihr es immer getan habt.

Verändert euern Tonfall nicht 

stellt keine gezwungene Miene des Ernstes oder der Trauer zur Schau. 

Lacht wie wir immer gelacht haben

über die kleinen Späße, die unsere eigenen waren.

Spielt, lächelt, denkt an mich, betet für mich.

Benutzt meinen Namen so selbstverständlich

wie ihr es immer getan habt:

Sprecht ihn ohne Anstrengung aus, 

ohne den leisesten Schatten darin. 

Das Leben bedeutet das, was es immer bedeutet hat,

es ist das gleiche, das es immer war.

Es besteht ungebrochene Kontinuität.

Warum sollte ich nicht mehr in euern Gedanken sein,

nur weil ihr mich nicht mehr sehen könnt? 

Ich warte auf euch, 

ganz in der Nähe 

nur um die Ecke. 

Alles ist gut.

 

Von Henry Scott Holland, Canon of St Paul's Cathedral (1847 - 1918)

 

FLÜGEL        sollen dich tragen

                        leicht und beschwingt

                        über alle Grenzen

                        alle Hindernisse -

                        nicht um zu fliehen

                        aber um anzukommen

                        sie gehören dir

                        solange du sie brauchst -

                        flieg einfach los

 

(Werner Bethmann)

 

Die letzte Strophe

deines Liedes war verklungen,

als er deinen Namen rief. 

In mir jedoch 

wird’s nie verstummen. 

Es singt ganz leise. 

Seelentief.

 

  Der Geist wurde nie geboren. 

Der Geist wird nie aufhören zu sein. 

Nie gab es eine andere Zeit, da er nicht war. 

Ende und Anfang sind nur Träume. 

Ohne Geburt, ohne Tod, ohne Wandel bleibt der Geist ewig bestehen. 

Der Tod hat ihn nie berührt, wenn auch die Hülle als tot erscheint:

 

(Sterbegebet der Sioux)

 

Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke, die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.

Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen.

Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.

Hinüber, dorthin, wohin der andere ging. 

Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war all die Jahre des gemeinsamen Lebens. 

Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig. 

Denn da ist etwas abgerissen. 

Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.

Da ist etwas verloren gegangen. 

Die Erinnerung sucht es auf und findet es.

Da ist etwas von einem selbst weggegangen.

Man braucht es. 

Man geht ihm nach. 

Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.

Man muss das Land der Vergangenheit erwandern, hin und her, bis der Gang über die Brücke 

auf einen neuen Weg führt.

Nur die Liebe

vermag jene Brücke zu bauen, 

die alles überwindet. 

Nur sie vermaf Trauer und Schmerz,

Erinnerung und Dankbarkeit

in unserem Herzen so zu verbinden, 

dass daraus jene stille Kraft erwachsen kann, 

die uns zu neuer Lebenshoffnung führt.

Was du dir selber nicht zutraust,

trau der Liebe zu. 

(Fredericke Weichselbaumer)

 

Ich werde als heller Stern vom Himmel für euch leuchten, wenn es dunkel ist. 

Ich werde als warmer Sonnenstrahl eure Tränen trocknen, wenn ihr traurig seid. 

Ich werde euch als bunter Regenbogen entgegen lachen, wenn ihr an mich denkt. 

Ich werde immer bei euch sein, tief in euren Herzen, weil ihr mich liebt.

Wenn ihr an mich denkt und traurig seid, 

erinnert euch an die Stunden die am schönsten zusammen waren.

 

Manchmal verlässt uns ein Kind, 

das den Ruf von drüben 

lauter vernommen hat 

als die StImme ins Leben. 

Es schließt seine Augen und taumelt davon 

wie ein Schmetterling, 

taumelt zurück ins Licht

und lässt uns allein mit den Fragen, 

ohne Antwort über den Sinn all des Begonnenen, 

das uns unvollendet erscheint. 

Lässt uns zurück mit der Hoffnung, 

die sich nicht erfüllte, 

einer Knospe,die welkte, 

ohne zu blühen.

 

eintreten in einen raum ohne grenzen

ohne zeit und wertigkeit 

eintreten in den raum unendlicher liebe 

dir raum geben in uns 

um dir nahe zu sein 

in all dem

was unser herz berührt

 

Das Licht einer Kerze 

erhellt unseren Lieben  nicht nur den Weg in die Ewigkeit, 

es findet auch den Weg in unser Herz, 

das voller Trauer ist. 

(M. St. )

 

 

Weinet nicht an meinem Grab um mich;

ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind über dem See,

Christallglitzer auf dem Winterschnee. 

Ich bin am Tag des Sonnengold, 

ich bin der Regen herbstlich hold. 

Ich bin das tiefe Himmelsblau, 

der schöne, frische Morgentau. 

Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne 

bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne. 

Zündet für mich eintausend Kerzen an, 

und vergesst mich nie - keine Sekunde lang. 

Steht nicht am Grab, die Augen rot.

Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

 

DIE LIEBE HAT SICH GEWANDELT: 

SIE IST NUN UNENDLICH ZART

UND DOCH SO STARK, 

STILL 

UND DENNOCH VOLLER LEBENDIGKEIT,

FERN, 

ABER IN JEDEM AUGENBLICK GEGENWÄRTIG; 

SIE IST GEHEIMNISVOLL 

UND DOCH GANZ KLAR, 

REIN UND FREI 

VON ALLEN DINGEN DIESER WELT.

NUN IST SIE DAHEIM 

IN DER GEBORGENHEIT DES HERZENS, 

IM SCHUTZE DER ERRINNERUNGEN: 

UNANTASTBAR, 

UNBESIEGBAR, 

UNVERLIERBAR.

 

Von dem Menschen, den Du geliebt hast,

wird immer etwas in Deinem Herzen zurückbleiben:

Etwas von seinen Träumen,

etwas von seinen Hoffnungen,

etwas von seinem Leben, 

und alles von seiner Liebe.

 

Wir sind uns begegnet 

du hast Spuren hinterlassen 

in uns 

deine Handschrift, dein Zeichen 

unauslöschlich 

in unseren Herzen 

hast du dir Raum geschaffen. 

 

Sie ist gegangen 

Ihr könnt weinen, dass sie gegangen ist, 

oder ihr könnt lächeln, weil sie gelebt hat. 

Ihr könnt die Augen schließen und beten, dass sie wieder kommt, 

oder ihr könnt sie öffnen und all das sehen. was sie hinterlassen hat. 

Euer Herz kann leer sein, weil ihr sie nicht mehr sehen könnt, 

oder es kann voll Liebe sein, die sie für euch und andere hatte. 

Ihr könnt dem Morgen euren Rücken zu kehren und im Gestern leben, 

oder ihr könnt froh in die Zukunft gehen gerade wegen des Gestern. 

Ihr könnt immer daran denken dass sie gegangen ist,

oder ihr könnt sie im Herzen tragen und in euch weiterleben lassen. 

Ihr könnt weinen und ganz leer sein, 

oder ihr könnt tun was sie wollte: 

lächeln, die Augen öffnen, lieben und weitermachen.

 

Erinnerungen sind kleine Sterne 

die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

 

 

Wo Worte fehlen, 

das Unbeschreibliche zu beschreiben,

wo die Augen versagen, 

das Unabwendbare zu sehen, 

wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, 

bleibt einzig die Gewissheit, 

dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.

 

Hinter der Wolkenwand 

blühen die Sterne, 

ewig in unsagbarer Pracht. 

Hinter der Wolkenwand 

ist goldenes Licht,

auch in dunkelster Nacht. 

Hinter der Wolkenwand

ist die Ewigkeit,

in der alles Leid erlischt. 

Hinter der Wolkenwand 

wohnt der Frieden, 

doch wir sehen ihn nicht

 

Es wird Stille sein und Leere. 

Es wird Trauer sein und Schmerz. 

Es wird dankbare Erinnerung sein,

 die die Nacht erleuchtet, 

bis weit hinein in den Morgen.

 

ERINNERUNG 

 

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in stille Freude.

Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,

sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

 

What is Dying? 

A Ship sails 

And I stand watching 

Til she fades on the horizon, 

And someone says: 

"She is gone" 

Gone where? 

Gone from my sight, that is all; 

She is just as large as when I saw her 

The diminished size 

And total loss of sight is in me. 

Not in her 

And just at the moment 

When someone says "she is gone" 

There are others 

Who are watching her coming 

And other voices take up a glad shout

"There she comes" 

And that is dying.

 

Übermorgen wird morgen 

und morgen wird heute.

Wie Perlen einer zerrissenen Kette rollt die Zeit. 

Die schwersten Wege werden alleine gegangen. 

Alle Vögel schweigen. 

Man hört nur den eigenen Schritt. 

Stehenbleiben und sich umdrehen hilft nicht. 

Es muß gegangen sein.

(Hilde Domin)

 

Man sieht die Sonne 

langsam untergehen 

und erschrickt dennoch 

wenn es plötzlich Nacht wird. 

Doch was immer bleibt und nie erlischt

sind die Erinnerungen.

  

Wenn Trauer dein Herz erfüllt, 

lass dich von der Liebe 

umfangen und von deinen 

Erinnerungen trösten. 

Lass dich von der Hoffnung führen 

und von den Menschen begleiten, 

die dir in dieser Zeit 

besonders nahe sind.

 

Keiner wird gefragt,

wann es ihm recht ist,

Abschied zu nehmen von Menschen,

Gewohnheiten, sich selbst irgendwann. 

Plötzlich heisst es damit umzugehen,

ihn auszuhalten diesen Abschied, 

diesen Schmerz des Sterbens, 

dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

 

Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf . 

Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume. 

Ich leb in euch, ich geh in eure Träume, 

da uns , die wir vereint ,Verwandlung traf. 

Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste, 

leb ich mit tausend Seelen dort , 

an diesemwunderbaren Ort, 

im Herzen der Lieben.

Nein ich ging nicht fort, 

Unsterblichkeit vom Tod mich erlöste 

(Michelangelo Buonarroti)

 

Die Kraft des Herzens -

Nur die Liebe vermag jene Brücke zu bauen

die alles überwindet. 

Nur sie vermag Trauer und Schmerz

Erinnerung und Dankbarkeit in unseren Herzen so zu verbinden 

dass daraus jene stille Kraft erwachsen kann 

die uns zu neuer Lebenshoffnung führt.

 

 

Und immer sind da Spuren deines Lebens- 

Bilder Augenblicke und Gefühle 

die uns an dich erinnern und uns glauben lassen 

dass du bei uns bist

 

 

"Ich bin in den tausend wehenden Winden. 

Ich bin das Sonnenlicht über dem reifen Korn.

Ich bin der sanfte Herbstregen.

Wenn du in der morgendlichen Stille erwachst, 

bin ich der Vogel, 

der sich schnell in die Lüfte erhebt und zwitschert. 

Ich bin der Stern, 

der in der Nacht scheint. 

Steh nicht an meinem Grab und weine.

Ich bin nicht dort.

Ich lebe

 

 

Ich gehe über Wolken.......

die Stimmen der Welt vestummen in ihrem Glanz

hinter mir das Summen der Engel -

vor mir das Licht - wie in einem Traum -

der Freiheit so nah

(Michael Adolph)

 

 Du weißt erst, was Trauer bedeutet,
wenn die eigene Mutter stirbt.

Sprichwort aus Angola

 

 

Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang
erinnern wir uns an sie;
Beim Wehen des Windes und in der Kälte des Winters
erinnern wir uns an sie;
Beim Öffnen der Knospen und in der Wärme des Sommers
erinnern wir uns an sie;
Beim Rauschen der Blätter und in der Schönheit des Herbstes
erinnern wir uns an sie;
Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht,
erinnern wir uns an sie;
Wenn wir müde sind und Kraft brauchen,
erinnern wir uns an sie;
Wenn wir Freude erleben, die wir so gern teilen würden
erinnern wir uns an sie;
So lange wir leben,
wird auch sie leben,
denn sie ist ein Teil von uns,
wenn wir uns an sie erinnern.

 

 

 

Es gibt viel Trauriges in der Welt
und viel Schönes
Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben
als man ertragen kann

dann stärkt sich indessen leise das Schöne
und berührt wieder unsere Seele.

( Hugo v. Hoffmannstahl)

 

 

 

May the Lord keep you warm in his arms

 

and give you wings to fly with the angels!

 

 

Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt 

wir in einem Lichte stehen 

von dem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist. 

(Arthur Schopehauer)

 

Sterben ist:

die Augen öffnen
für die Größe Gottes.

Worte finden
für das Geheimnis
des Lebens

und mehr lieben,
als in einem Herzen
Platz gehabt hätte.

Sterben ist:

die Seele weiten,
bis alle Sterne
darin kreisen können

 

 

 

An ein fernes Ufer wird deine Seele getragen.

 

Doch unsere Gedanken finden den Weg dorthin,
bis wir uns wiedersehen.

 

 

Immer, wenn wir von dir erzählen,

fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.

Unsere Herzen halten dich umfangen,

so als wärst du nie gegangen.

 

 

Schick uns keinen Engel der alle Dunkelheit bannt,
aber schick uns einen Engel der uns ein Licht anzündet.
Schick uns keinen Engel der alle Antworten kennt,
aber schick uns einen Engel der mit uns die Fragen aushält.
Schick uns keinen Engel der allen Schmerz wegzaubert,
aber schick uns einen Engel der mit uns das Leiden aushält.
Schick uns keinen Engel der uns über die Schwelle trägt,
aber schick uns einen Engel der in der dunkelsten Stunde uns zuflüstert
WIR SEHEN UNS WIEDER!!!!

 

 

Der Mensch geht,
aber er läßt uns seine Liebe,
seine Heiterkeit,
seinen Ernst, seine Weisheit.

Er läßt uns seinen Geist zurück,
mit diesem lebt er unter uns.
Er wird weiterwirken durch uns.

 

 

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern,
in alle Formen mich kleiden,
in alle Sprachen des Lebens,
um dir einmal wieder zu begegnen.

Friedrich Hölderlin

 

 

 

Wer weiß

Wir kommen, wer weiß, woher.
Wir gehen, wer weiß, wohin.
Wir sind wie die Welle im Meer
allein und doch darin.
Wir sind wie das Licht ein Teilchen
und ebenso ein Strahl.
Wir sind auf der Erde ein Weilchen
und vielleicht ein ums andere Mal.
Wer weiß, woher wir gekommen,
wer weiß, wohin wir gehen?
Es bleibt für uns  verschwommen,
bis wir selbst am Ende stehen.

Renate Eggert-Schwarten

 

 

 

Es gibt Momente im Leben,
da steht die Welt für einen Augenblick still
und wenn sie sich dann weiterdreht,
ist nichts mehr wie es war.

 

 

GEBET

Oh Du,
Vollkommenheit der Liebe, der Harmonie und der Schönheit
Schöpfer und Erhalter des ganzen Universums
Quelle, von der wir entstammen und
Heimat zu der wir alle zurückkehren
Empfange diese Seele, die zu dir kommt, in deine elterlichen Arme
Möge dein barmherziger Blick ihr Herz heilen
Hebe sie empor aus der Erdenschwere
Umgebe sie mit dem Licht deines erhabenen Geistes
Ziehe sie hinauf in den Himmel
Der ihr wahres Zuhause ist
Wir bitten dich, schenke ihr den Segen
Deiner göttlichen Gegenwart und Güte
Auf dass ihr Erdenleben
Wie ein Traum sein möge für ihre erwachende Seele
Und lasse ihre dürstenden Augen
Das herrliche Bild deines Strahlens erschauen

Amen

 

 

 

FÜR DICH

Aus Liebe will ich
weiterleben.
Mit meinen Ohren will ich
für Dich hören,
mit meinen Augen will ich
für Dich sehen,
mit meinen Händen will
ich für Dich tasten,
und meine Zunge, die soll
schmecken all die Süsse, all das Herbe,
erleben möcht’ ich die
ganze Vielfalt dieser
Schöpfung.
Aus Liebe will ich auch
den Schmerz ertragen.

Du bleibst für immer in unseren Herzen
!

 

 

 

Es ist nie der richtige Zeitpunkt

es ist nie der richtige Tag

es ist nie alles gesagt

es ist immer zu früh

und doch......

sind da Erinnerungen, Gedanken,schöne Stunden

die einfach waren .....

Diese Momente gilt es festzuhalten, einzufangen

und im Herzen zu bewahren

 

 

Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen

ist die Spur die seine Liebe

in unseren Herzen hinterlassen hat

 

 

O trauert um edle Menschen nicht,
Wenn früh ihr Flug sich zum Jenseits gewendet!
Ein mächtiger Wille, ein göttlich Gericht
Sie haben den Engel des Todes gesendet.
Der Hülle Vernichtung erst führet zum Licht
Mit ihrem Zerfall ist die Prüfung geendet.
So wie ja der Meister die Form auch zerbricht
Wenn er seine herrliche Schöpfung vollendet.

 

Der kleine Seelenvogel spürte, dass er sich nun auf die Reise begeben musste.

Leise sprach er zu seinen Gefährten:

"Liebe, niemals war ich ohne dich!"
"Freundschaft, mit dir habe ich so vieles geteilt!"
"Geborgenheit, mit dir habe ich mich so wohl gefühlt!"

Da machten sie sich bereit, ihn zu begleiten.
Hoch hinaus flog nun der kleine Vogel
in das unbekannte Land und war ganz ruhig,
ganz ruhig und ohne Angst,

denn er war nicht allein.